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Tier-Tagebuch 2003
1. Halbjahr
1. Januar

In der
Neujahrsnacht suchte eine Spinne bei 10 Grad Minus Schutz zwischen der
Fensterscheibe und der Plastikkapsel unseres Außenthermometers (das in der Regel
wenigstens fünf Grad wärmer anzeigt als die Außentemperatur wirklich ist). Im
Laufe des Tages war sie dann wieder verschwunden. Wir haben sie übrigens dort
bei tiefen Außentemperaturen schon mehrmals gesehen, ohne sie echt zu beachten.
4. Januar
Als arge
Enttäuschung entpuppt sich der teure neue Eisfreihalter. Schon bei zwei
bis drei Grad Dauerfrost frieren die zwei schmalen Löcher zu, die angeblich
(durch eine Heizspirale aufgewärmt) eisfrei bleiben und so für die Belüftung
des Gartenteiches sorgen sollen.

6. Januar
Am Vormittag
huschte ein Kernbeißer ins Futterhaus, pickte zu und flog auch schon
wieder davon. Noch einmal kam er heran, aber leider zu flüchtig, um ihn mit der
Kamera einfangen zu können.
10. Januar

Gegen halb elf
Uhr tauchten zwei Kernbeißer am Futterhaus auf. Einer zögerte, auf einem nahen
Ast sitzend, der andere huschte ins Haus und holte sich von den Nüssen, die wir
dort ausgelegt hatten. Wahrscheinlich war die Erweiterung unseres
Futterangebotes ein richtiger Schritt sie anzulocken, denn diese Vögel sind
nicht nur selten bei uns, sondern auch scheu, und eigentlich nur im Winter bei
der Futtersuche zu beobachten.
11.
Januar
Vor einigen
Tagen sank die Temperatur nachts auf minus 18.6 Grad Celsius. Am Morgen fanden
wir hinter unserem Haus eine Anzahl fast gleichgroßer dunkler Federn, die wir
nicht bestimmen konnten. Offenbar stammten sie von der Rupfung eines hungrigen
Tieres.

Heute nun
erschien am Futterplatz eine schwanzlose Amsel. Stammen die Federn von ihr?
Wurden sie ihr herausgerissen? Verlor sie sie von selbst? Fragen über Fragen.

15.
Januar

Tauwetter
ermöglicht beim motorgetriebenen Eisfreihalter einen Blick unters etwa 20cm
dicke Eis. Und siehe, in der Tiefe sind zwei „Moritze“ von unserem vermutlichen
Koi-Nachwuchs zu sehen. Lebendig! Freuen wir uns zu
früh?
20.
Januar

Beim
Blick unters Eis neben dem Eisfreihalter entdeckten wir einen Teichfrosch. Er hockt regungslos in etwa 30 bis
40 cm Tiefe am Abhang. Befremdend, dass er nicht tiefer gegangen ist, was sehr
wohl möglich gewesen wäre. Nun hoffen wir, dass er lebt. Im Moment sieht es
danach aus. Er scheint allerdings nicht ganz so starr zu sein, wie wir es bei
Gelegenheit auch schon beobachtet haben. Da liegen die Frösche meist auf dem
Rücken und strecken alle Gliedmaßen starr und weit von sich.
Übrigens
ist es das gleiche Loch, wo wir am 15.Januar die Fische gesehen haben.
9.
Februar

Am
späten Vormittag flog ein Dompfaff-Pärchen ein und nährte sich im
Futterhaus. Zum Glück war es beschäftigt, bis wir die Kamera geholt hatten. Ich
blieb in gebotener Entfernung, um die beiden nicht zu verscheuchen. Als ich
minimal nähertrat, waren sie im Nu spurlos verschwunden.
Offenbar
sind Dompfaffen sehr scheue Vögel. Sie sind hier sehr selten. Wir haben immer
den Eindruck, dass sie im Frühjahr nur Station machen. Allerdings sind diese
beiden sozusagen sehr früh dran; denn gewöhnlich tauchen Dompfaffen erst kurz
vor der Baumblüte auf. Wir haben vor Jahren beobachtet, wie zwei, drei Paare im
Apfelbaum saßen und noch nicht aufgesprungene frische Blütenknospen futterten.
Hier
im Foto das Männchen. In unserer Ausgabe 3/2003 demnächst noch mehr Fotos vom
aktuellen Besuch.
19.
Februar

Der
Dompfaff ist uns treu geblieben. Heute saß
er selbstbewusst vorm zweiten Futterhaus und mampfte Sonnenblumen-Kerne.
24.
Februar

Auch
der Kernbeißer ist uns treu geblieben. Heute saß
er vorm Futterhaus und sonnte sich.
25.
Februar
Ein
Hoch bestimmt seit Tagen unser Wetter. Ganz allmählich können wir mit der
Arbeit im Garten beginnen. Allerdings ist der Boden stellenweise noch hart
gefroren. Im Verhalten einiger Vögel machen sich Vorfrühlingsgefühle bemerkbar.
Heute beobachteten wir, wie eine Elster an
einem jungen Ahornbaum mit großer Mühe einen Zweig abbrach, auf einen hohen
Baum transportierte und offensichtlich damit die Grundlage für ein Nest legte.
Auch die Kohl- und die Blaumeisen zeigen bereits starkes Interesse
für die Nistkästen im Garten .Ob sie sich schon festgelegt haben, ist für uns
noch offen.
26.
Februar
Zwei
Ereignisse sind heute zu berichten:
Gegen
Abend zog ein großer Zug von Wildgänsen
aus westlicher in östlicher Richtung über unseren Garten, übrigens mit
mächtigem Geschnatter.
Am
Morgen entdeckten wir vor dem Nistkasten den ersten Star. Er scheint als Vorbote oder Quartiermacher zu
fungieren. Ein Vergleich mit den Ereignissen der Jahre 2001 und 2002 (siehe
Halbjahresberichte) ergab, dass in beiden Jahren jeweils der erste Star am 28.
Februar offenbar unabhängig von der Wetterlage eintraf. Haben diese Vögel einen
eigenen Kalender?

4. März

Die
Blaumeisen scheinen sich noch nicht fest
entschieden zu haben. Bei kaum 0 Grad Temperatur, aber Sonnenschein, wurde
heute die Nistkanne an der Linde wieder ausgiebig besichtigt. Abwechselnd
flogen Männchen und Weibchen an und schauten hinein, huschten dann auch ab und
zu hinein.
9. März

Trotz
Tauwetter ist die Eisdecke noch etwa 10 cm dick. Unter der Brücke unterm Eis
entdeckten wir rote Flecken, offenbar zwei Goldfische. Da sie später verschwunden waren, dürften das
Lebenszeichen gewesen sein.
10.
März

Rings
ums Futterhaus sind Reste verstreut, und Vögel kommen, sie noch aufzufuttern.
Heute fand sich eine Elster ein.
11.
März

Heute
schien für wenige Augenblicke die Sonne. Das veranlasste offensichtlich einen
ersten Frosch (vorläufig noch nicht zu klärender
Art) einmal ans Tageslicht zu kommen und zu ergründen, ob der Frühling bereits
beste Lebenschancen bietet. Als er uns neugierige Menschen gewahr wurde, sprang
er vom Teichrand auf eine Ansammlung von Steinen, verkroch sich mühselig in
eine Lücke und verschwand schließlich ganz.
18.
März

Hierzulande
endlich einmal Sonnenschein und leichte Erwärmung. Sofort „stürzte“ sich ein
kleiner Schwarm Bienen über unsere Krokusse her.
Offensichtlich war es ihr erster „genehmigter“ Ausflug.
22.
März

Seit
Tagen klopft morgens gegen sieben Uhr eine Blaumeise heftig an unserem Fenster herum. Offenbar pickt sie
Reste von Spinnweben auf. Heute fanden sich sogar zwei Vögel ein.
24.
März

Endlich
wird es wärmer. 17 Grad im Schatten bei strahlendem Sonnenschein. Und schon
lassen sich Moorfrösche blicken.
Weibchen
wie hier bräunlich mit hellem Rückenstreifen, Männchen hingegen in der
Brunstzeit bläulich-grau.
27.
März

Inzwischen
sind insgesamt sechs Moorfrösche in unseren Teichen. Wir wurden in
diesem Jahr erstmalig dadurch auf sie aufmerksam, dass offensichtlich zwei
Männchen leise blubbernde Lockrufe von sich geben.
Wir
sind gespannt, ob sich unter den anderen ein zeugungsfähiges Weibchen befindet.
Allerdings sind drei noch recht klein.
>Link< zu einem Movieclip von dem
Moorfrosch, den wir hier zeigen.

28.
März

Heute
ist der erste Teichfrosch aufgetaucht und hat gleich seinen
Favoritensitz eingenommen. Er sah uns mit seinen großen Augen an, so als wollte
er uns etwas mitteilen.
In
diesem frühen Stadium ihrer Rückkehr ist es schwierig, die Frösche zu
klassifizieren. Sie haben in der Regel nach den langen Wintermonaten ihre eigentliche
Farbgebung noch nicht angenommen. Aber in unserem Fall sind die Merkmale
bereits deutlich.
30.
März

Mit
großer Selbstverständlichkeit suchten heute gleich zwei Singdrosseln Futter in unserem Garten. Dies war
für uns besonders erfreulich, weil wir im vorigen Jahr keinen Vogel dieser Art
bei uns beobachten konnten.
Faszinierend
welch hervorragende Tarnung ihr Federkleid aufweist.
2. April
Von
Freunden erfuhren wir, dass bei ihnen aufgrund des langanhaltenden
Winterwetters Fische und Frösche aller Art zugrunde gegangen sind. Wir waren
glücklich, unsere Fische und einige Frösche, nachdem die Eisdecke einigermaßen
aufgetaut war, begrüßen zu können. Nun ist zwar der Frühling eingekehrt, aber
es hat sich nicht erwärmt. Das scheint für einige Tiere, die durch den langen
Winter geschwächt waren, zu strapaziös gewesen zu sein. Jedenfalls sind
inzwischen auch bei uns insgesamt zwei Shubunkin, ein Schleierschwanz und ein Frosch gestorben.
9. April

Seit
gestern beobachten wir eine in unserem Garten bislang nicht in Erscheinung
getretene Rotdrossel. Sie ist kleiner als eine Amsel,
hat einen hellen Augenstreif, rostrote Achselfedern und eine längsgestreifte
Brust. Was leider auf unserem Foto nicht so deutlich zu sehen ist. Wir sind
schon froh, dass es überhaupt gelang, dieses scheue Tier aus größerer Distanz
zu fotografieren.
Jetzt
wird es spannend, ob die Rotdrossel in unserem Revier bleibt oder ob sie nur
auf der Durchreise ist. Eigentlich soll sie in nördlicheren Gefilden zu Hause
sein.
11. April

Auf
harten Gegenständen (Steinen, Metallplattem etc.) aufgeschlagene und
ausgeputzte Schneckenhäuschen sind ein untrüglicher Beweis dafür,
dass sich Drosseln im Revier befinden.

15. April
In der Abenddämmerung wuselte ein Eichhörnchen auf unseren ziemlich hohen
Haselnusssträuchern herum. Im Maul trug es einen auffallend großen Knäuel .Wir
waren neugierig, was es wohl sein könnte. Plötzlich sprang das Eichhörnchen von
einem Ast zum anderen und verkalkulierte sich offensichtlich dabei. Jedenfalls
stürzte es ab und verlor sein Knäuel, das sich als ein Eichhörnchen-Baby entpuppte. Süß! Es scheint beiden nichts passiert zu
sein, denn nach kurzer Zeit krabbelten sie, diesmal hintereinander, den Stamm
entlang wieder nach oben.
Wir
wüssten gern, warum ein Eichhörnchen sein Baby durch die Gegend schleppt.
16. April
Seit einigen Nächten hören wir vor dem
Schlafengehen merkwürdige Geräusche, die wir nicht definieren konnten. Heute
bei warmer Witterung ertönten die gleichen Laute am Tage. Wir entdeckten zwei
rufende Erdkröten in unserem Teich. Erdkröten in
Paarungsstimmung hatten wir bisher noch nicht bei uns erlebt.
Hier ein Foto (zum Movieclip hier).

25. April
Die beiden Erdkröten scheinen sich unter unserer Teichbrücke einquartiert zu
haben. Jedenfalls halten sie sich dort auf. Wir haben das herausbekommen, weil
sie auch tags von da unten ihren Lockruf ertönen lassen. Sie sind also nicht
nur nachts aktiv! Hier auch ein Foto – die Tiere etwa 50cm unter Wasser.

27. April

Das seit Tagen anhaltende Rufen der zwei Erdkröten hatte Erfolg! In der Nacht ist bei
leichtem Regen ein Erdkröten-Weibchen eingetroffen. Und die Paarung, die wir am Vormittag
entdeckten, hielt den ganzen Tag an. Dies beobachten wir zum ersten Mal in
unserem Garten.
Und hören und sehen zu unserem Erstaunen, dass
sogar noch zwei weitere Erdkröten-Männer nach Frauen rufen...
28. April

Heute morgen hatte das Erdkröten-Paar in ein anderes Teichbecken gewechselt. Aber war es noch
das gleiche Männchen? Uns schien es größer als am Vortag.
Und aus einer Falte in der Folie rief
unverdrossen ein weiteres Männchen...
29. April

Unser Teich ist zwar nicht riesengroß, aber er bietet
für die beheimateten Frösche und Kröten genügend Raum. Nur die Lieblingsplätze
der Teichfrösche sind ein Problem. Sie werden
mitunter mit drastischen Mitteln verteidigt.
Heute z.B. hat sich eine Erdkröte ahnungslos auf einen dieser Plätze
gesetzt, um sich in aller Ruhe zu sonnen. Im Nu wurde sie vertrieben mit lautem
Gequake und rüder Rempelei. Sie ließ sich auf solch rüpelhafte Rangelei nicht
ein und zog sich lautlos in eine Lücke zwischen zwei Steinen zurück.

2. Mai

Nachdem die Erdkröten ihre Paarung beendet haben,
beobachteten wir heute zwei Teichfrösche
in inniger Umarmung.
3. Mai

Tagelang lärmte er irgendwo in der Umgebung, seit
heute interessiert er sich für unsere Nistkannen: der Trauerschnäpper. Er sondiert offenbar mögliche Nistplätze,
ständig laut nach einer Gefährtin rufend.
6. Mai

Im zeitigen Frühjahr oder im Herbst ist es
selbstverständlich, dass Kraniche in ihrer berühmten Keil-Formation
hoch über unserem Garten dahinziehen. Zu unserer Überraschung zeigten sich
heute diese fünf Kraniche immer wieder Kreise ziehend und fortwährend rufend.
Wahrscheinlich residieren sie in der Nähe in einem der Gewässer des
Spree-Dahme-Gebietes.
Zu Bild und Ton >hier<
7. Mai

Seit einigen Tagen hatten wir im Teich auffallend
dunkle Pünktchen zwischen den Wasserpflanzen gesichtet, ohne allerdings die für
Erdkröten – wie es heißt – angeblich typischen
Ketten der Eiablage. Heute fingen die etwa 6mm langen Pünktchen an, sich zu
bewegen. Vor allem, wenn die krakeelenden Teichfrösche sich zwischen ihnen
hindurchwühlten. Wir sahen erstmals Kaulquappen der
Erdkröte.
Wie sich solch winziges Lebewesen bewegt, sehen
Sie >hier<.
13. Mai

Während sich Kaulquappen der Erdkröte munter tummeln (siehe auf Foto rechts unten), kann der Nachwuchs der Teichfrösche vorerst
nur als Laich bewundert werden.
18. Mai


Immer wieder sind wir von der Vielfalt der Natur
fasziniert. Plötzlich zeigte sich in unserem Teich ein durch und durch brauner Teichfrosch. Sieht er nun schon immer so aus,
oder hat er seine Farbe erst in der Laichzeit angenommen?
Bislang hatten wir nur grüne Gesellen (siehe oben
links) in verschiedener Farbtönung und Musterung. Nun ein brauner, aber mit den
Merkmalen des Teichfrosches (siehe dünne helle Rückenlinie).
27. Mai

Heute konnten wir einen unsympathischen
Plagegeist dingfest machen, bevor er sich in der Haut verbissen hatte: eine Zecke. (Auf unserem Foto in etwa zehnfacher
Vergrößerung.)
31. Mai

Am frühen Morgen konnten wir auf unserem Rasen
einen Grünspecht beobachten. In aller Gemütlichkeit
suchte er sich offensichtlich sein Frühstück, das nach unseren Erfahrungen
vornehmlich aus Ameisen besteht.
Bei dieser Gelegenheit überlegten wir uns, wie
viele Vögel in diesem Frühjahr in unserem Garten genistet haben und ihre
Jungvögel aufzogen bezw. noch aufziehen: Blaumeisen, Stare (beide bereits ausgeflogen), Trauerschnäpper, Buntspechte und zwei Amselpärchen
(sind noch fleißig bei der Sache).
1. Juni

Heute entdeckten wir noch eine Brutstätte. Hoch
oben in einer Pappel, wo der Buntspecht tagelang
gearbeitet hatte, ist eine zusätzliche Höhle entstanden, die ein zweites Star-Pärchen nutzt. Es ist fleißig beim Füttern. Bemerkenswert, dass
unmittelbar daneben in einer anderen Pappel der Buntspecht ebenfalls seine
Jungen füttert. Wir sind gespannt, ob das gut gehen wird.

8. Juni

Seit etwa einer Woche schien es uns, als brüte
ein Kohlmeisen-Paar in einer unserer Nistkannen.
Jetzt ist es ziemlich gewiss und kann gemeldet werden. Immer wieder fliegt eine
Kohlmeise ans Loch und huscht hinein. Da sie nicht sofort wieder herauskommt,
ist sie ohne Zweifel noch beim Brüten.
10. Juni

Ein lautes, hohl klingendes Klopfgeräusch
schreckte uns auf. Der Buntspecht hämmerte ausgerechnet an dem
Nistkasten herum, in dem unsere Trauerschnäpper ihre Brut aufzogen. Wir vertrieben ihn und beobachteten, wie die durch
ihn aufgeschreckten Jungvögel einer nach dem anderen den Kasten verließen. Nur
ein Nesthäkchen blieb zurück und wird weiterhin von den Eltern gefüttert, die
auch die in den Bäumen sitzenden Jungen versorgen.

14. Juni

Zu unserem größten Erstaunen stellten wir bei
einem Blick in unserem Fischteich fest, dass sich die Kaulquappen der Erdkröte bereits zu kleinen Baby-Kröten
entwickelt haben. Das hatten wir nicht erwartet. Wir kannten bislang nur die
Kaulquappen des Teichfrosches, die gewöhnlich bis Daumenkuppe groß werden,
bevor sie sich verwandeln. Jetzt die Kaulquappen der Erdkröte waren kaum so
groß wie die Kuppe des kleinen Fingers und bekamen bereits vier Beinchen und
streben an Land.
24. Juni

Gestern Abend ist ein heftiges Wärmegewitter über
uns hinweggezogen, erfahrungsgemäß eine Gelegenheit für Teichfrösche, ungestört
zu wandern. Und in der Tat entdeckten wir heute in unserem Froschteich ein
zurückgekehrtes „Teichfrosch-Ehepaar“ (links auf dem Foto). Und
siehe da, sie hat sogar ihren „Liebhaber“ mitgebracht (rechts auf dem Foto)!
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