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Graureiher raubt Fisch
Nun haben wir Gewissheit. Heute haben wir gesehen, wie
der Graureiher einen unserer Fische fasste und verschlang.
Aber der Reihe nach: Es war Vormittag, wir hatten
gefrühstückt. Offenbar hatte der Graureiher ein ähnliches Ansinnen. Wir
bemerkten ihn auf der Brücke. Ruhig stand er da, bewegte sich kaum. Wir
meditierten gerade über die Enge der Lücken, die die Latten auf der Brücke
ließen. Uns schien, sie seien zu eng, als dass der Graureiher hindurchfassen
könnte. Seine bewegungslose Ruhe schien uns zu bestätigen.
Doch plötzlich fasste er ganz selbstverständlich nach
unten und beförderte einen Fisch nach oben, schnappte mit dem Schnabel noch
einmal nach. Und dann sahen wir, wie der noch zappelnde Fisch in seinem langen
Hals nach unten rutschte.

Am Hals deutlich eine dicke
Stelle zu erkennen - der Fisch
Unsere Verblüffung war groß. Noch mehr Fische
billigten wir ihm freilich für heute nicht zu. Wir öffneten ein Fenster. Da
flog der Graureiher davon.
