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Es gibt drei Perioden im
Jahr, in welchen wir die Kohlmeisen häufig im Garten begrüßen können. Das ist
im Frühjahr die Zeit der Brut - wenn sie einen Nistkasten bei uns ausgewählt
haben -, im Spätsommer, wenn die Sonnenblumen
reifen und die Vögel sich für die Kerne interessieren, sowie im Winter, wenn
sie zahlreich zum Futterhaus kommen. In den übrigen Zeiten machen sich die
Kohlmeisen ausgesprochen rar.
Im
Frühjahr 2002 gelangen ein paar Schnappschüsse von einer sich putzenden
Kohlmeise. Derlei „Federpflege“ veranstalten meist Tiere, die lange Zeit auf
den Eiern im Nest gesessen haben und deren Ungeziefer im Gefieder sich bei
wohliger Wärme arg vermehrt hat.


Im Herbst 2002 waren bei uns einige stattliche Sonnenblumen herangewachsen, die höchste fast 4m hoch. Hurtig fliegen die Kohlmeisen an, landen irgendwo am Stengel zwischen und krallen sich dann an der Blüte unten fest, um zu futtern.


Fast sind Kohlmeisen die ersten, die im Herbst schon mal im Futterhaus nachsehen. Auch hier pirschen sie sich zunächst heran, fliegen selten direkt ein, sondieren also die Lage und suchen dann das Haus auf.


Ihre Technik ist die, dass sie sich einen Kern
zwischen die Pfoten klemmen und dann loshacken.


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