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In den vergangenen Jahren haben sich
die Ringeltauben in der Umgegend ständig vermehrt.
Wir spüren das auch an der wachsenden Zutraulichkeit dieser Tiere. Während sie
früher lieber zehnmal sicherten, ehe sie in den Garten einflogen, zögern sie in
diesem Jahr kaum, um an die Tränke zu gelangen. Meist fliegt eine Taube
zunächst in eine Kiefer, schaut da ein kurzes Weilchen in die Gegend und fliegt
dann herunter zu einer der drei Tränken, die wir für Vögel aufgestellt haben.
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Oft kommt der Tauben-Partner hinterher herbeigeflogen. Ein Pärchen fliegt fast mit Regelmäßigkeit so gegen 17 Uhr ein. Die beiden lassen sich nicht abhalten, wenn wir am Teich sitzen und Kaffee trinken. Sie landen in der Nähe der Tränken, marschieren in der Regel sofort zu einer der Schüsseln, steigen auf den Rand und trinken. Meist wird dreimal geschluckt, und schon geht es wieder davon. Gelegentlich wird auch ein Bad genommen.

Neulich saß ein Pärchen lange Zeit in unserer Linde eng beisammen. Wechselseitig beschnäbelten sie sich geradezu liebevoll. Wenn wir heftigen Flügelschlag hören, ist das meist ein Zeichen dafür, dass ein Herr es wieder einmal geschafft hat, seine Schöne zu erobern. Aber da ist er vorher meist lange und geduldig hinterher geflogen und hat immer wieder versucht, die Angebetete zu überzeugen.

Charakteristisch beim Rufen der Tauben ist, dass sie nach ihrem meist dreimal wiederholten Ruf ein kurzes abschließendes „Wu!“ hinterherschicken. So pflegten die Ringeltauben schon vor dreißig Jahren ihren „Gesang“ zu beenden, und das machen sie auch heute noch so.




>Hier< zum Video „Ringeltaube futtert“
Klick auch besondere Seiten:
Ringeltaube von Christina
aus Falkensee ![]()
Ringeltaube von Gerlinde aus
dem Ruhrgebiet ![]()
Ringeltaube von Yvonne aus
Düsseldorf ![]()
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