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Schnecken

    Da sind zunächst die sogenannten Nacktschnecken zu nennen, auch Egelschnecken geheißen. Sie machen uns am meisten Ärger, weil sie ziemlich rabiat frische grüne Triebe abzufressen pflegen. In den letzten Jahren hat sich vor allem die braune Art sehr vermehrt. Auf dem folgenden Foto ein Exemplar auf dem Marsch durch den Rasen:



    

Auf dem Kompost, auf Resten von Mohrrüben, eine fressende Nacktschnecke:

    

    Offenbar haben diese Tiere kaum natürliche Feinde, denn sie vermehren sich ungewöhnlich viel und rasch. Im Herbst 2007 beobachteten wir zum ersten Male, wie der Nachwuchs fürs kommende Jahr sich mästet… Klick hier.     Auf dem nächsten Foto kann man sehen, welche Gestalt sie annehmen, wenn man sie berührt, und sie sich wegen Gefahr zusammenziehen.

    

    Eine unangenehme Situation für die braune Egelschnecke auf dem nächsten Foto. Sie hat sich weit vorgewagt auf eine Stahlplatte und wahrscheinlich zu spät gespürt, dass die durch die Sonne arg aufgewärmt ist. Nun versucht sie, durch Schleimabsonderung, sich der Hitze zu erwehren.

    

    Nicht mehr so häufig sehen wir zur Zeit die schwarzgraue Variante der Nacktschnecken:

    


     Noch vor ein paar Jahren sahen wir relativ häufig Weinbergschnecken im Garten, besonders bei feuchtwarmer Witterung. Nach Jahren der Trockenheit sind sie allerdings sehr selten geworden:

    

    

    Sie scheinen recht liebeslustig zu sein, wie nachfolgende Fotos zeigen. Zunächst ist da die Begegnung zweier Exemplare zu besichtigen:

    

Aber wir können auch einen sogenannten flotten Dreier bieten:

    

Und hier die jüngste Weinbergschnecken-Hochzeit:

    

    Besonders nach Regenwetter häufig anzutreffen sind Schnirkelschnecken mit oft schönen Mustern ihrer Häuser. Schnirkelschnecken sind kleiner als Weinbergschnecken und werden von Drosseln sehr gern gefuttert. Und wenn morgens zerborstene Schneckenhäuser im Garten liegen, dann wissen wir, dass wieder einmal eine Drossel im Revier war. Auf nachfolgendem Foto eine schwarze Schnirkelschnecke mit braunrotem Gehäuse. Sie befindet sich auf dem Marsch durch den Rasen.

    

    Hier ein Foto vom Frühjahr 2002. Eine Schnecke, auch Hainbänderschnecke genannt, sitzt hoch am Ast eines Apfelbaumes:

    

    Immer wieder erstaunlich, wo sie sich aufhalten. Hier an einem Bambusstab:

    

    Die Gartenwegschnecke findet sich vor allem in ausgesprochen feuchten Ecken und Winkeln. Auf dem Foto unten schaut sie größer aus, als sie in Wirklichkeit zu wachsen pflegt, nämlich so drei bis vier Zentimeter.