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Zu unserer Freude findet sich jedes
Jahr ein Starpärchen ein - möglicherweise jeweils mit Tochter, denn
manchmal scheinen drei Vögel zugange zu sein.
In der Regel lässt sich im zeitigen Frühjahr
zunächst ein Vogel blicken. Er sitzt dann eines Tages hoch oben auf der Spitze
einer unserer Pappeln im Sonnenschein, dreht mal eine Runde, nimmt in der Ferne
auf einem großen Baum Platz und verschwindet dann wieder. Tagelang ist er meist
nicht zu sehen.
Dann eines Tages beginnt die
Besichtigung der Kanne. Zuweilen wird hoch oben in der Linde eine kleine Pause
eingelegt.

Wobei hier vermerkt werden muss, dass
sich die Stare ursprünglich immer in einer ehemaligen Spechthöhle einer Pappel
eingemietet haben. Aber diese Pappel war abgestorben und musste abgesägt
werden. Wir haben daher eine Starkanne gebaut und an einer anderen Pappel
angebracht. Sie war schon voriges Jahr akzeptiert worden, und auch dieses Jahr
waren die Vögel einverstanden.

Im Frühjahr 2003 beobachten wir
überraschend oft Stare im Futterhaus. Und einer scheint sich sogar ganz und gar
zu interessieren. Er sitzt am Eingang, schaut nach allen Richtungen und balzt
vor sich hin.




hat sich das Brutgeschäft bislang ohne
sonderliche Zwischenfälle abgespielt. Inzwischen hat das Füttern begonnen. Hier
ein Foto von dem Moment, in dem ein Star zum Füttern im Sturzflug hinein ins
Haus segelt.

Meist fliegen die Stare zur Futtersuche
in hohem Bogen davon. Manchmal landen sie aber auch in unserem Garten und gehen
dort auf Suche. Hier ein paar Schnappschüsse von diesen Momenten:



Auf
dem folgenden Foto kann man fast erkennen, wie hart die Zeit des Fütterns für
die Eltern ist.

Hier noch der Report vom Jahre 2001:
Die Brutzeit ging relativ problemlos
vorüber. Jetzt sind die jungen Stare flügge. Und schon finden sich Räuber ein.
Der Eichelhäher interessiert sich, auch der Specht.
Echt zugegriffen hat dieses Jahr eine
Elster. So aggressiv haben wir dieses Tier noch nie gesehen. Sie fliegt an die
Kanne, fasst im Fliegen ins Loch und versucht, ein junges Tier herauszuziehen.
Einmal ist es ihr gelungen. Der junge Star hielt sich noch krampfhaft am Rand
fest, fiel dann herunter. Die Elster hinterher. Ob sie ihn wirklich geraubt
hat, konnten wir nicht feststellen. Alles ging so schnell und war unerwartet
gekommen. Aufmerksam waren wir geworden, weil die Eltern entsetzt krakeelend
herumflogen.
Inzwischen - wir schreiben den
17.Mai 2001 - wird noch immer fleißig gefüttert. Lustig zu beobachten, wie ein
Kleiner immer wieder den Kopf herausstreckt und nach Mutter oder Vater Ausschau
hält. Die Eltern fliegen auf die Stange, schauen nach oben und füttern den
Vorwitzigen. Ob da nun nur noch einer ist oder stets ein anderer herausschaut,
können wir nicht feststellen. Aber solch Fütterung ist gefährlich. Die Jungen
schauen nämlich immer wieder heraus. Und sobald ein Räuber herbeifliegt, droht
Gefahr. Er kann den neugierigen Kleinen packen und davon schleppen...
Am 19 Mai 2001 hat ganz offenbar der
letzte junge Star die Kanne verlassen.
Wie
junge Stare aus der Nistkanne schauen – Klick hier
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