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Gartenteich vor Katzen schützen

    Zunächst sei vorausgeschickt, dass wir Katzen gundsätzlich mögen. Für unsere Kinder war Kater „Schnurr“ das vielgeliebte Haustier. Die oben wiedergegebene Zeichnung unseres acht Jahre alten Sohnes belegt das. Wir haben unseren Kater – obwohl das schwierig war - stets von Berlin-Pankow mit auf Datsche genommen. Und zu Hause war er der King:





    Gelegentlich deutete sich bei unserem Kater freilich an, dass Katzen ein Problem für den Garten sind, vor allem wenn dieser Fröschen und Fischen eine gesicherte Heimat sein soll. Ich kann mich nicht erinnern, dass uns unser Schnurr besonderen Ärger gemacht hätte. Aber er hat sehr wohl am kleinen Teich gestanden und versonnen hineingeschaut. Aber zum einen hatte dieser vorgefertigte Teich ja eine besondere Wasser-Randrille und zum anderen waren die Moderlieschen auch für den Kater kaum sichtbar.

    Alarmiert waren wir dann aber, als wir eines Tages in unseren Garten kamen und im Teich einige Fische fehlten. Das konnte noch eine ganz normale Geschichte sein. Einmal hatten wir erlebt, dass neu gekaufte Goldorfen total verschwanden, sobald wir sie eingesetzt hatten. Aber als diesmal die Fische auch am folgenden Wochenende nicht wieder auftauchten, war klar: Sie waren herausgenommen worden! Wer war der Täter? An den Graureiher haben wir noch nicht gedacht. Aber natürlich gerieten Katzen in Verdacht. Und seither basteln wir Jahr für Jahr an einem besseren Schutz vor Katzen. Inzwischen ist eine Art Hochsicherheitstrakt entstanden – nicht schön anzuschauen, aber nötig. Denn die Katzen sind nun mal hervorragende Springer, die trotz unserer Maßnahmen oft mühelos ins Teichrevier hinein und auch wieder heraus sprangen. Wobei wir Glück hatten, wenn wir Täter und Tatort sahen, so dass wir gezielt Maßnahmen einleiten konnten. Ein Jägerzaun sieht zwar nett aus, ist für Katzen aber kein Problem, sofern man nicht besondere Sicherungen anbringt:

    Wenn man den Jägerzaun zu breit aufzieht, entstehen Schlupflöcher. Plastikbegrenzungen in mäßiger Höhe sind für Katzen kein Hindernis, es sei denn, man bringt zusätzlichen Schutz an wie z.B einen kleinmaschigen Drahtzaun:

    Bei dieser Lösung sperrt man allerdings Teichfrösche absolut aus bezw. ein. Also sollte man den Teich nicht komplett auf diese Weise schließen. An Lösungen muss man tüfteln. Eine hübsche Lösung ist diese:

    Ein Gartenzaun-Feld, das ein Sturm beschädigt und unbrauchbar gemacht hatte, haben wir noch für unseren Gartenteich verarbeiten können. Freilich tauchen all diese Schutzprobleme nur bei kleinen Teichen auf, bei denen man ohne Flachwasser-Zonen zurechtkommen muss. Ob die neuartigen „Katzenschrecks“ etwas bringen, ist kaum zu belegen. Aber wir haben natürlich einen installiert:

    Noch mehr zum Problem finden Sie hier.

    Nun haben wir uns vorgenommen, einen potentiellen Täter nicht zu vergraulen, sondern zu fotografieren. Das kann dauern...