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Blutegel

Der Blutegel wird zu den Ringelwürmern gezählt. Sein Körper hat zahlreiche ringförmige Einschnitte. Er verfügt über einen Mundsaugnapf mit gegeneinander gestellten, fein gezähnten Kiefern. Er hält sich, relativ selten, in pflanzenreichen Teichen, Seen, Bächen, Mooren und Sümpfen auf. In der Medizin findet er wieder Anerkennung, nämlich Verwendung zum „Schröpfen“. Blutegel leben als Parasiten. Mehr über Egel, auch Fisch- und Schneckenegel – klick >hier<.

Furchenschwimmer, etwa 16 mm
lang, werden die „kleinen Brüder“ des Gelbrandkäfers genannt. Auch sie finden
sich ganz von allein im Teich ein.
Gelbrandkäfer

Gelbrandkäfer finden sich im Teich ein, man kann dagegen kaum etwas tun. Die immerhin 35 mm großen Tiere sind zwar schnell mal mit dem Furchenschwimmer oder mit der Schwimmwanze verwechselt, aber die Größe des Tieres lässt Zweifel schnell schwinden.
Die Käfer sind
arge Räuber. Weitere Einzelheiten bei Klick auf Gelbrandkäfer.
Gelbrandkäfer-Larve

Gelbrandkäfer-Larven lassen sich
leicht mit Libellen-Larven verwechseln. Ein Anhaltspunkt: Ihr Kopf ist nicht so
ausgebildet. Auch hängen sie in der Regel, wenn auch versteckt zwischen
Pflanzen, unter der Wasseroberfläche. Ansonsten sind sie wahrscheinlich
räuberischer als Libellen-Larven. Und als Futter für Fische sind sie wohl zu
groß.
Köcherfliegenlarve

Köcherfliegenlarven sind wahrhaft seltsame Tierchen, nämlich wegen ihrer wunderlichen Art, sich im Wasser eine Behausung zu bauen.
Libellenlarve

Libellenlarven sehen nicht unbedingt erfreulich aus, das heißt, nicht wie schöne bunte luftige Wesen, sondern wie räuberische Gesellen. Und das sind sie auch. Wenn sie Appetit haben, können sie schon einmal über einen Fisch-Nachwüchsling herfallen. Man sollte das in Kauf nehmen; denn im Sommer Libellen am Teich zu haben, ist immer schön. Die zügig und flott über das Wasser fegenden Libellen erfreuen das Auge.
Rückenschwimmer

Rückenschwimmer sind recht kauzige kleine Wassertierchen, die mit großem Tempo schwimmen können und sich von allein einfinden. Sie werden von Koi und großen Goldfischen gern verspeist, weshalb sie sich in der Regel nur dort entwickeln, wo sie in Ruhe gelassen werden.
Schlammröhrenwurm

Schlammröhrenwürmer sind im
zoologischen Handel unter dem Namen „Tubifex“ als Fischfutter zu erhalten, das
heißt, man muss nicht befürchten, dass sie den Fischen an den Kragen gehen.
Denn das könnte man zunächst vermuten, wenn man diese leuchtend roten, sich
ewig schlängelnden Mini-Würmer zufällig mal aus dem Teichgrund, wo sie zu
hausen pflegen, ans Tageslicht befördert. Sie sind, wie es heißt, die
„Regenwürmer“ der Teicherde.
Wenn man
Schlammröhrenwürmer nicht selbst als Fischfutter in den Teich gegeben hat, was
empfohlen wird, ist ihr Vorkommen ein Zeichen dafür, dass das Gewässer
organisch belastet ist. Man sollte etwas Schlamm zu entfernen versuchen.
Seerosenblattkäfer

Unangenehm,
wenn die 6 – 8mm großen Käfer an Seerosen auftauchen. Sie nagen in
Schwimmpflanzen „Fenster“, ohne die Blätter zu durchlöchern. Die gelbbraunen,
trägen Käfer legen häufchenweise kugelige Eier auf die Blätter. Die Larven
fressen ebenfalls Wasserpflanzen.
Spitzschlammschnecke

Spitzschlammschnecken bewegen sich
in der Regel an der Wasseroberfläche (siehe Foto). Sie tragen zur Wasserklärung
bei; denn die bis zu vier bis fünf Zentimeter groß werdenden Tiere fressen
Algen.

Die Stabwanze
wird bis zu 7cm lang und lebt in pflanzenreichen stillen Gewässern. Sie setzt
sich an Pflanzen fest und lauert dort auf Beute, die sie mit den
vorschnellenden Fangbeinen packt.
Stechmücken-Larve

Stechmücken-Larven kriegt man im
Teich selten wirklich zu sehen, weil die Fische sie natürlich wegfressen,
sobald sich etwas Sichtbares und also Fressbares entwickelt hat. Immer wieder
kann man beobachten, wie Mücken über dem Wasser tanzen, nach unten schießen und
ihre Eier ablegen. Abgesehen davon, dass schon die Mücken Obacht geben müssen,
um nicht von hochspringenden Moderlieschen geschnappt zu werden. Auch die
Ei-Ablage ist begehrtes Futter.
Anders ist das,
wenn man einen Eimer Wasser ein Weilchen im Freien stehen lässt. Schon nach
Tagen kann man die unter der Wasseroberfläche hängenden Larven (siehe Foto,
stark vergrößert) sehen, die flugs wild zappelnd nach unten wegtauchen, sobald
man näher tritt.
Teichmolch

Teichmolche sind eigentlich recht unauffällige Gesellen. Gelegentlich hält man sie für einen Fisch, denn sie können sich ziemlich flott durchs Wasser schlängeln. Erst wenn man genauer hinschaut, erkennt man sie genau. Wobei das farbkräftige Männchen leichter ausfindig zu machen ist.
Die Teichmolche schienen in unseren Gartenteichen geraume Zeit arg bedroht, denn im Areal hatte sich eine Ringelnatter mit Jungen blicken lassen. Wir berichteten darüber im Tagebuch 2001 unter Juni. Inzwischen hat sich eine offenbar ausgewachsene Ringelnatter auf unserer „Seenplatte“ regelrecht eingemietet, aber Teichmolche sehen wir dennoch hin und wieder.
Teichmuschel

Teichmuscheln, die bis zu
zwanzig Zentimeter groß werden können, siedeln sich in der Regel nicht an in
einem Gartenteich. Sie muss man im zoologischen Handel kaufen. Hat man sie in
das Wasser gesetzt, vergehen nur wenige Tage, und sie haben sich in die Tiefen
verabschiedet. Dort vermehren sie sich nur, wenn sie für ihre Larven
Wirtsfische finden, d.h. deren Kiemen. Ob das, wie es heißt, stets unschädlich
für die Fische ist, wollen wir hoffen. Wir haben drei Stück eingesetzt und
hoffen, dass sie sich auf dem Grund der Becken wohl fühlen. Sie haben sich
nicht wieder blicken lassen.
Wasserassel

Wasserasseln sind Verwandte
der Kellerasseln, sehen also auch ähnlich aus. Wenn im Teich nicht viele Pflanzen
sind, die dicht beieinander wachsen, haben die Wasserasseln wenig
Möglichkeiten, sich zu verstecken und werden von Fischen weggefressen.
Wasserasseln sind ansonsten friedliche Teichbewohner, sie ernähren sich von
kleinen Pflanzen.

Wasserflöhe haben in
unseren Fischteichen grundsätzlich keine Chance. Oft haben wir welche gekauft
und gehofft, dass sich ein paar vor den Fischen verstecken und Nachwuchs
produzieren können. Aber bis heute ist das nicht gelungen. Lebendfutter wäre so
eine wichtige Nahrung für die Fische.
Auf dem Foto ist das Tierchen arg vergrößert. In der Natur erreicht es so drei, vier Millimeter.

Wasserläufer finden sich sehr
schnell auf einem neuen Teich ein. Sie flitzen, wenn ihnen danach ist, mit
hoher Geschwindigkeit über die Wasseroberfläche. Sie scheinen eine Art
Gesundheitspolizei zu sein. Wenn zum Beispiel eine tote Fliege auf dem Wasser
treibt, dann sind oft Wasserläufer zur Stelle, noch bevor Fische sie entdeckt
haben.
Wasserspitzmaus

Die Wasserspitzmaus
ist ein guter Schwimmer und Taucher. Sie läuft auch schon mal auf dem
Teichgrund, um ihre Beute zu erreichen. Ihr fettiges Fell verursacht beim
Schwimmen eine silbrig scheinende Hülle von Luftbläschen am Körper.
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